Schädlinge auf Rosen

Schädlinge auf Rosen

10 min Lesezeit

Schädlinge an Rosen: Blattläuse & Rosenblattrollwespe sicher erkennen und bekämpfen

Häufige Schädlinge an Rosen im Überblick

Jetzt stehen die Rosen schon in voller Blüte.  leider auch machen sich Schädlinge und Krankheiten bemerkbar. Hier wollen wir dir die häufigsten Schädlinge und Krankheiten, die die Rosen befallen, zeigen und was man dagegen unternehmen kann.

 

Blattläuse an Rosen erkennen und bekämpfen

Blattläuse - Schädlinge auf Rosen

 

Die häufigsten Schädlinge auf Rosen sind sicher die Blattläuse. Ab dem Frühjahr freuen sich auch schon wieder unsere Blattläuse auf unsere Rosenpracht. Oft ist der Befall schon sehr stark, wodurch die Rose auch in Mitleidenschaft gezogen wird. 

Wie sehen Blattläuse aus?

Kleine, ca. 5 mm große Insekten, die grün, rot oder schwarz gefärbt sein können, sind ab dem Frühjahr an der Triebspitze zu finden und vermehren sich meistens rasant.  Die Blätter an den Triebspitzen können sich einrollen und die Blütenknospen und Triebe ihren  Kopf hängen lassen. Durch die starke Saugaktivität der Blatlläuse entsteht ein lokaler Flüssigkeitsmangel, der die Triebe und Knospen herabhängen lässt. 

Oft werden Blattläuse von einer Schar Ameisen begleitet, die die Blattläuse beschützen. Blattläuse scheiden eine zuckersüße Flüssigkeit, den Honigtau, aus, den die Ameisen wiederum liebend gerne konsumieren.

 

Wie behandelt man Blattläuse?

 Für Blattläuse gibt es  mehrere Möglichkeiten ihnen Herr zu werden:

  • Die erste Möglichkeit ist sie mechanisch zu entfernen, d.h. einfach händisch herunter zu kratzen.
  • Einfache Hausmittel wie verdünnte Schmierseife (Kali-Seife) auf die Rosen spritzen.
  • Auch Brennesselsud hilft bei Blattläusen. Hierfür ca. 500g Brennesseln mit 5 l kochendem Wasser aufgießen.
  • Bei starkem Befall empfehlen wir mit Neudorff Spruzit Schädlingsfrei zu  behandeln. 
  • Alternativ dazu kann man Rosen auch vorbeugend mit Biplantol contra X  spritzen.  Dies ist ein rein biologisches Präparat basierend auf ätherischen Ölen, das teilweise die Schädlinge bekämpft, aber auch  den Geschmack der Pflanze verändert, dass die Schädling dann nicht mehr daran interessiert sind. Parallel dazu kann man die Pflanze auch mit dem Pflanzenstärkungsmittel für Rosen Biplantol Rosen NT stärken
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Blattläuse treten vor allem im Frühjahr und Frühsommer bei milden Temperaturen und trocken-warmem Wetter massiv auf.

 

Rosenblattrollwespe erkennen und bekämpfen

 


Wie sehen die Blattrollwespen aus? Welchen Schaden richten sie an?

Die Weibchen der Rosenblattrollwespe legen ihre Eier an den Rand des Rosenblatts, meistens nicht mehr als zwei oder drei Eier. Danach sticht das Weibchen die Mittelrippe des Blattes an, sodass es sich zusammenrollt. Die Larven schlüpfen dann zwischen April und Mai  - geschützt in den Blättern -  und fressen die Rosenblätter. Diese sterben mit der Zeit ab und fallen zu Boden.

Die Larven  überwintern in der Erde und im Frühjahr schlüpft dann die nächste Generation der Rosenblattrollwespe.

 

Was kann man gegen Blattrollwespen tun?

  • Befallene Blätter sofort abschneiden und vernichten, solange die Larven noch nicht in den Boden ausgewandert sind. Entsorgen über den Hausmüll, niemals auf dem Kompost.
  • Bei starkem Befall hilft auch hier Neudorff Spruzit

 

Wie kann man Blattrollwespen vorbeugen?

  • Natürliche Feinde fördern: Insektenhotel aufstellen und im Winter Vögel füttern.
  • Aromatherapie vor Schadinsekten. Die Rosenblattrollwespe kann rasch zur Plage werden. Mit unserer Aromatherapie Biplantol Contra X kannst Du die Rosen vorbeugend behandeln. Die Anwendung sollte regelmäßig erfolgen. Zusätzlich mit Biplantol Rosen NT die Rosen vorbeugend stärken. 

Rosenblattrollwespen legen in Mitteleuropa meist im Mai/Juni ihre Eier ab, die Larven überwintern im Boden.

 

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Anwendung: 2 ml/L Gießwasser oder 20 ml/L Sprühwasser
Schutz gegen: Sternrußtau, Rosenrost, Mehltau

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Zusammenfassung

Rosen sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden und dann entweder mit klassischen Hausmitteln behandelt werden. Wenn das nicht mehr funktioniert empfehlen wir Biplantol Contra X als rein biologische Variante basierend auf ätherischen Ölen bzw in weiterer Folge dann Neudorff Spruzit.

Und da eine gesunde und gut genährte Rose nicht so anfällig für Schädlinge ist, empfehlen wir eine regelmäßige Pflanzenstärkung mit Biplantol Rosen NT und  auch eine regelmäßige Düngung mit Biplantol Rosenkraft.

 

Häufige Fragen - FAQs

Welche Schädlinge treten am häufigsten an Rosen auf?
Zu den häufigsten Schädlingen an Rosen zählen Blattläuse und die Rosenblattrollwespe. Blattläuse sitzen vor allem an jungen Trieben und Knospen, die Rosenblattrollwespe verrät sich durch wie „Zigarren“ eingerollte Blätter.

Woran erkenne ich Blattläuse an Rosen?
Blattläuse sind kleine, 2–5 mm große Insekten in Grün, Schwarz oder Rot, die in Kolonien an Triebspitzen und Knospen sitzen. Typische Anzeichen sind eingerollte Blätter, herunterhängende Triebe und klebriger Honigtau auf den Blättern.

Was hilft gegen Blattläuse an Rosen?
Bei leichtem Befall reicht oft kräftiges Abbrausen oder eine Spritzung mit verdünnter Kaliseife oder Brennnesselsud. Bei starkem Befall kannst du ein biologisches Mittel wie Neudorff Spruzit Schädlingsfrei einsetzen, das mit Naturpyrethrum und Rapsöl Blattläuse und andere saugende Insekten bekämpft.

Wie erkenne ich die Rosenblattrollwespe?
Die erwachsenen Wespen siehst du selten, aber ihre Larven rollen das Rosenblatt zu einer Zigarre ein und fressen darin. Eingerollte, später braun werdende Blätter sind ein sehr typisches Schadbild der Rosenblattrollwespe.

Was kann ich gegen die Rosenblattrollwespe tun?
Die wichtigste Maßnahme ist das konsequente Entfernen der eingerollten Blätter, bevor die Larven in den Boden fallen. Wirf das Schnittgut in den Restmüll, nicht auf den Kompost, damit die Larven nicht im Garten überleben.

Kann ich Schädlingen an Rosen vorbeugen?
Ja, vitale Rosen sind deutlich weniger anfällig: Achte auf einen passenden Standort, gute Nährstoffversorgung und regelmäßige Bewässerung. Zusätzlich kannst du deine Rosen mit Biplantol Rosen NT stärken und mit Biplantol contra X eine „Aromabarriere“ aufbauen, die Schadinsekten weniger anzieht.

Sind biologische Mittel wie Spruzit und Biplantol bienenfreundlich?
Spruzit Schädlingsfrei basiert auf natürlichen Wirkstoffen und ist für den ökologischen Landbau zugelassen; es ist nicht bienengefährlich, wenn du außerhalb der Flugzeiten spritzt. Biplantol Rosen NT und Biplantol contra X sind Pflanzenstärkungsmittel auf homöopathischer bzw. ätherischer Basis und schonen Nützlinge.


Zusammenfassung der Schritte: Schädlinge auf Rosen managen

Schädlinge an Rosen in 6 Schritten biologisch in den Griff bekommen

  1. Rosen regelmäßig kontrollieren
    Ab dem Frühjahr wöchentlich Triebspitzen, Knospen und Blattunterseiten auf Blattläuse und eingerollte Blätter prüfen.

  2. Bei leichtem Blattlausbefall sanft starten
    Kolonien mit Wasserstrahl abspülen oder mit verdünnter Kaliseife bzw. Brennnesselsud behandeln, dabei auch Blattunterseiten benetzen.

  3. Eingerollte Blätter konsequent entfernen
    Verdächtige, zigarreförmige Blätter der Rosenblattrollwespe abschneiden und im Restmüll entsorgen, damit die Larven nicht im Boden überwintern.

  4. Bei starkem Befall gezielt spritzen
    Bei massivem Blattlaus- oder Blattwespenbefall ein biologisches Mittel wie Neudorff Spruzit Schädlingsfrei einsetzen und Rosen gründlich einsprühen.

  5. Rosen vorbeugend stärken
    Regelmäßig Biplantol Rosen NT als Pflanzenstärkung anwenden, um Vitalität, Blattgesundheit und Widerstandskraft gegen Pilze und Schädlinge zu erhöhen.

  6. Für gute Ernährung und Standort sorgen
    Rosen artgerecht düngen, z.B. mit Biplantol Rosenkraft, und auf einen luftigen, sonnigen Standort achten – gesunde Rosen werden seltener stark befallen.

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