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Kirschlorbeer: Die besten Tipps für Pflege, Düngen und Krankheiten

Kirschlorbeer: Die besten Tipps für Pflege, Düngen und Krankheiten

Die ideale Pflege für Kirschlorbeeren

Die ideale Pflege für Kirschlorbeeren

Kirschlorbeer optimal pflegen 

Die besten Tipps für Standort, Düngen, Gießen, Krankheiten und Schädlinge

 

Kirschlorbeer ist eine sehr, sehr beliebte Heckenpflanze. Warum? Wer will nicht, dass seine Hecke immer grün ist? Und das ganze Jahr einen optimalen Sichtschutz liefert? Darüber hinaus ist Kirschlorbeer auch leicht zu schneiden und verträgt Trockenheit gut. 

 

Um genau zu sein, ist der Kirschlorbeer eigentlich keine Lorbeer-Art, sondern gehört zu der Familie der Kirschen. 

 

Ursprünglich stammt der Kirschlorbeer aus der heutigen Türkei, hat sich dann über die Jahre an das rauere Klima Mitteleuropas angepasst und verträgt Frost und Kälte mittlerweile sehr gut.

 

Blüten

Blühernder Kirschlorbeer

Blühernder Kirschlorbeer

Früchte

Im August entstehen aus den Blüten des Kirschlorbeers kleine, rot bis schwarze Früchte, die – Vorsicht – für den Menschen giftig sind. 

Früchte des Kischlorbeer

Früchte des Kischlorbeer

Standort

Idealerweise sollte der Standort windgeschützt sein. Auch unter Bäumen findet der Kirschlorbeer seinen Platz und wächst weiterhin. Er mag es schon auch sehr sonnig.

 

Boden

Der Kirschlorbeer ist nicht sehr anspruchsvoll, wenn es um den Boden geht. Er mag humus- und nährstoffreiche Böden, kann aber auch gut mit sandigen und trockenen Böden umgehen. Was er hingegen gar nicht leiden kann, ist Staunässe. Dann lässt er sehr schnell seine Blätter fallen. 

 

Einpflanzen

Grundsätzlich kann der Kirschlorbeer vom Frühjahr bis in den Herbst gepflanzt werden, nur sollte es nicht frostig sein. 

Das Pflanzenloch ca. doppelt so groß ausheben wie der Wurzelballen des Kirschlorbeers. Dann den Kirschlorbeer ordentlich einsetzen und rundherum die ausgeschaufelte Erde – idealerweise vermischt mit organischem Dünger – wieder ins Pflanzenloch zurückschaufeln und leicht andrücken. Dann ordentlich gießen!!

 

Pflege

Speziell an heißen Sommertagen braucht der Kirschlorbeer zusätzliche Wassergaben. D.h. sobald die Erdoberfläche rund um die Pflanze ausgetrocknet ist, sollte gegossen werden und das ordentlich :)! 

Im Frühjahr sollte der Kirschlorbeer ordentlich gedüngt werden oder Kompost eingearbeitet werden. Als Dünger eignet sich Langzeitdünger, aber auch Universal Flüssigdünger sind hierfür geeignet, der allerdings häufiger angewendet werden sollte, wie z. Bsp unser Biplantol Guano Dünger.

 

Schnitt

Ein bis zweimal pro Saison sollte der Kirschlorbeer auch schön zurück geschnitten werden, damit er buschig und dicht wieder austreiben kann. Das erste Mal im Frühjahr und das zweite Mal dann im Sommer, zwischen Juni und Juli. Beim Schnitt idealerweise eine manuelle Heckenschere verwenden, da die elektrischen Scheren die Pflanzen stark verletzen, da sie keinen sauberen Schnitt erzeugen. 

 

Schlechtes Wachstum

Was macht man jetzt, wenn der Kirschlorbeer nicht mehr wachsen will? bzw seine Blätter hängen lässt? Und vielleicht sogar einige sich gelb färben? Oder sogar abfallen?

 

Das kann natürlich unterschiedlichste Ursachen haben, wir stellen euch hier die häufigsten vor:

  • zu wenig Wasser
  • zu viel Wasser/Staunässe
  • Krankheiten, wie z.Bsp. Schrotschusskrankheit
  • Schädlinge, wie z. Bsp der Dickmaulrüssler
  • zu wenig Dünger
  • zu wenig zurück geschnitten

 

Krankheiten

Die häufigste Krankheit, die den Kirschlorbeer befällt ist die Schrotschusskrankheit. Klingt etwas seltsam, aber die Symptome der Krankheit sehen ähnlich aus wie ein Schrotschuss. Ein Pilz verursacht kreisrunde, gelbe oder teilweise braune Flecken, die dann austrocknen. Der befallene Bereich trocknet aus und löst sich vom Blatt, sodass kreisrunde kleine Löcher entstehen. 

 

Diese Pilzkrankheit lässt sich mit einem Fungizid wie Neudorff Fungisan sehr gut bekämpfen auch vorbeugend.

 

Schädlinge

Der bekannteste Schädlinge, der den Kirschlorbeer befällt, ist sicherlich der Dickmaurüssler.

 

Schon die Larven frisst an den Wurzeln und schädigt dadurch die Pflanze nachhaltig, da sie weniger Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann. 

Die Larven können biologisch durch Nematoden bekämpft werden, z. Bsp Neudorff Nützlinge

Larve des Dickmaulrüsslers

Larve des Dickmaulrüsslers

Der ausgewachsene, nachtaktive Käfer hinterläßt dann buchtenartige Fraßspuren an den Blättern.

Fraßspuren des Dickmaulrüsslers

Fraßspuren des Dickmaulrüsslers

 

Der Käfer kann abgesammelt werden in der Nacht oder man stellt Tongefäße mit Holzwolle auf, in denen der Dickmaulrüssler sich tagsüber zurückzieht. Die Holzwolle wird dann tagsüber samt den Dickmaulrüsslern entsorgt und dann frisch bestückt.

Dickmaulrüssler - der große Feind des Kirschlorbeers und Rhododendron

Dickmaulrüssler – der große Feind des Kirschlorbeers und Rhododendron

Vermehrung durch Stecklinge

Am einfachsten lassen sich Kirschlorbeer über Stecklinge vermehren. Aus dem Rückschnitt des Kirschlorbeers ca. 15 cm große Triebe auswählen und diese entweder in ein Gefäß mit Erde-Sand-Gemisch setzen oder in ein Glas Wasser. In warmer Umgebungstemperatur halten bei ca. 20°C. Es dauert einige Wochen bis die Triebe Wurzeln bilden.

 

 

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