Wie behandle ich Schädlinge bei Rosen?

Jetzt stehen die Rosen schon in voller Blüte.  leider auch machen sich Schädlinge und Krankheiten bemerkbar. Hier wollen wir dir die häufigsten Schädlinge und Krankheiten, die die Rosen befallen, zeigen und was man dagegen unternehmen kann.

 

Blattläuse

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Blattläuse

Die häufigsten Schädlinge auf Rosen sind sicher die Blattläuse. Ab dem Frühjahr freuen sich auch schon wieder unsere Blattläuse auf unsere Rosenpracht. Oft ist der Befall schon sehr stark, wodurch die Rose auch in Mitleidenschaft gezogen wird. 

Beschreibung

Kleine, ca. 5 mm große Insekten, die grün, rot oder schwarz gefärbt sein können, sind ab dem Frühjahr an der Triebspitze zu finden und vermehren sich meistens rasant.  Die Blätter an den Triebspitzen können sich einrollen und die Blütenknospen und Triebe ihren  Kopf hängen lassen. Durch die starke Saugaktivität der Blatlläuse entsteht ein lokaler Flüssigkeitsmangel, der die Triebe und Knospen herabhängen lässt. 

Oft werden Blattläuse von einer Schar Ameisen begleitet, die die Blattläuse beschützen. Blattläuse scheiden eine zuckersüße Flüssigkeit, den Honigtau, aus, den die Ameisen wiederum liebend gerne konsumieren.

 

Behandlung

 Für Blattläuse gibt es  mehrere Möglichkeiten ihnen Herr zu werden:

  • Die erste Möglichkeit ist sie mechanisch zu entfernen, d.h. einfach händisch herunter zu kratzen.
  • Einfache Hausmittel wie verdünnte Schmierseife (Kali-Seife) auf die Rosen spritzen.
  • Auch Brennesselsud hilft bei Blattläusen. Hierfür ca. 500g Brennesseln mit 5 l kochendem Wasser aufgießen.
  • Bei starkem Befall empfehlen wir mit Neudorff Spruzit Schädlingsfrei zu  behandeln. 
  • Alternativ dazu kann man Rosen auch vorbeugend mit Biplantol contra X  spritzen.  Dies ist ein rein biologisches Präparat basierend auf ätherischen Ölen, das teilweise die Schädlinge bekämpft, aber auch  den Geschmack der Pflanze verändert, dass die Schädling dann nicht mehr daran interessiert sind. Parallel dazu kann man die Pflanze auch mit dem Pflanzenstärkungsmittel für Rosen Biplantol Rosen NT stärken

 

Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe

Rosenblattrollwespe (Copyright Neudorff)

Beschreibung

Die Weibchen der Rosenblattrollwespe legen ihre Eier an den Rand des Rosenblatts, meistens nicht mehr als zwei oder drei Eier. Danach sticht das Weibchen die Mittelrippe des Blattes an, sodass es sich zusammenrollt. Die Larven schlüpfen dann zwischen April und Mai  – geschützt in den Blättern –  und fressen die Rosenblätter. Diese sterben mit der Zeit ab und fallen zu Boden.

Die Larven  überwintern in der Erde und im Frühjahr schlüpft dann die nächste Generation der Rosenblattrollwespe.

 

Behandlung

  • Befallene Blätter sofort abschneiden und vernichten, solange die Larven noch nicht in den Boden ausgewandert sind. Entsorgen über den Hausmüll, niemals auf dem Kompost.
  • Bei starkem Befall hilft auch hier Neudorff Spruzit

 

Vorbeugung

  • Natürliche Feinde fördern: Insektenhotel aufstellen und im Winter Vögel füttern.
  • Aromatherapie vor Schadinsekten. Die Rosenblattrollwespe kann rasch zur Plage werden. Mit unserer Aromatherapie Biplantol Contra X kannst Du die Rosen vorbeugend behandeln. Die Anwendung sollte regelmäßig erfolgen. Zusätzlich mit Biplantol Rosen NT die Rosen vorbeugend stärken. 

 

 

Zusammenfassung

Rosen sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden und dann entweder mit klassischen Hausmitteln behandelt werden. Wenn das nicht mehr funktioniert empfehlen wir Biplantol Contra X als rein biologische Variante basierend auf ätherischen Ölen bzw in weiterer Folge dann Neudorff Spruzit.

Und da eine gesunde und gut genährte Rose nicht so anfällig für Schädlinge ist, empfehlen wir eine regelmäßige Pflanzenstärkung mit Biplantol Rosen NT und  auch eine regelmäßige Düngung mit Biplantol Rosenkraft.

 

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